



DIRECT action
Festivalpresse
In Anlehnung an die gleichnamige Proteststrategie - "eine Aktion, die darauf abzielt, unmittelbar und mit effektivsten Mitteln zum Ziel zu gelangen" - ist Direct Action das zeitgenössische Porträt einer anregeden militanten Aktivist*innengemeinschaften in Frankreich - ein 150 Personen starkes ländliches Kollektiv, das mehrere gewaltsame Räumungsversuche des französischen Staates überlebte, erfolgreich ein internationales Flughafenerweiterungsprojekt in der Bretagne verhinderte, von 2012-2018 eine autonome Zone schuf und drei Jahre später zur beachtlichen Umweltbewegung wuchs. Durch seinen kollaborativen und einzigartig immersiven Beobachtungsansatz dokumentiert Direct Action den Alltag eines vielfältigen Ökosystems aus Aktivistinnen, Hausbesetzern, Anarchisten, Landwirtinnen und von der Regierung als "Öko-Terroristen" abgestempelten Personen, um besser zu begreifen, wie der Erfolg radikaler Protestbewegungen eine Schneise durch die Klimakrise - vielleicht gar aus ihr heraus - schlagen kann.

Filmplakat
Deutschland/Frankreich 2024, 216 Min., Französisch und arabisch mit englischen Untertiteln, Regie: Guillaume Cailleau und Ben Russell, Bild: Ben Russell, Tonaufnahme: Bruno Auzet, Schnitt: Guillaume Cailleau und Ben Russell, Tongestaltung: Rob Walker, Zusätzliches Sounddesign: Nicolas Becker, Tonmischung: Rob Walker, Farbkorrektur: Sergi Sanchez, Produzent: Guillaume Cailleau, Ko-Produzent: Michel Balagué, Produktion: CASKFILMS und Volte, Unterstützt von: CENTRE NATIONAL DU CINÉMA DE L'IMAGE ANIMÉE, JEONJU INTL FILMFESTIVAL, JEONJU CINEMA PROJECT, MEDIENBOARD BERLIN-BRANDENBURG GMBH, LA RÉGION PROVENCE-ALPES-CÔTE D'AZUR, IMAGE/MOUVEMENT DU CENTRE NATIONAL DES ARTES PLASTIQUES
Mit Mitgliedern des ZADs in Notre-Dame-des-Landes