
the beast
kinostartpresse
„Bonello hinterfragt unter diesen Bedingungen die Verfassung der menschlichen Gefühle sowie die Möglichkeiten der Liebe in einer sich im ständigen Bedrohungszustand wähnenden Gesellschaft.
Im modernen CGI-Kino – so ziemlich der denkbar größte Kontrast zu Bonellos Ästhetik, die sich klassischen Genres wie dem Historiendrama, Horror und Science-Fiction durch die Hintertür nähert – findet „The Beast“ eine verblüffend schlüssige Analogie für die emotionale Krise."
https://www.tagesspiegel.de/kultur/ki-drama-the-beast-im-kino-liebesentzug-fur-eine-kunstliche-welt-12490388.html
TAZ
"Tiefempfundene Emotionen, insbesondere die Liebe, aber haben in Bonellos elliptischem Film als Kompass, der durch das Dasein lotst und Entscheidungen anleitet, nicht nur eine Berechtigung. Sie sind geradezu unabdingbar. Denn eine Welt, so suggeriert es „The Beast“, in der die reine Rationalität die Oberhand gewinnt und jedes Risiko hinwegkalkuliert wurde, ist eine deutlich unerträglichere, als es eine vom Chaos der Gefühle geleitete je sein könnte."
"Vielleicht aber ist es für einen Regisseur, der die Kraft der Gefühle verteidigt, nur konsequent, sich selbst nicht streng der Ordnung der Vernunft zu unterwerfen. Und in dieser anregenden Unberechenbarkeit folgt man Bertrand Bonello nur allzu gerne."
https://taz.de/Sci-Fi-Film-The-Beast-mit-Lea-Seydoux/!6038386/
Der Freitag
"Es wird wohl noch viele Diskussionen und auch Filme darüber gebern, ob und wie sich eine Zuwendung zur Künstlichen Intelligenz auf die Menschen auswirken wird und welche menschlichen Qualitäten dabei auf der Strecke bleiben werden. Doch nur wenige werden das gleiche assoziative Feuerwerk zünden können wie THE BEAST, der die Schönheit und den Schrecken der Unberechenbarkeit menschlicher Regungen mit so sanfter Konzentration einfängt"
https://www.freitag.de/autoren/dobrila-kontic/the-beast-von-betrand-bonello-die-ewige-bestie-angst
SWR Kultur
"Bonellos „The Beast“ ist ein konsequenter Film über Liebe im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit. Ein kluger facettenreicher Film, und ein höchst virtuoser im mehrfachen Sinn: Er zeigt die Virtuosität dieses Regisseurs, er zeigt auch die Virtuosität von Lea Seydoux, und er zeigt die Möglichkeiten des Kinos.
THE BEAST ist, kurz gesagt: Der beste Film des Jahres!"
5/5 Sterne
"Und Feuer und Wasser, beispielsweise im unvergesslichen Bild eines überschwemmten Paris, spiegeln – möglicherweise – die Extreme der menschlichen Gefühle. Einzelne Querverweise mögen zwar etwas Selbstzweckhaftes haben, lediglich der Verdichtung dienen – ihren Effekt verfehlen sie aber nicht. »The Beast« ist ein hypnotisches Werk, dessen Bilder lange nachwirken "
"Die Dystopie von »The Beast« bleibt in manchen Aspekten rätselhaft, in anderen ambivalent. Auch wenn das gefühlsbejahende Fazit, Angst und Schmerz seien eben der Preis für die Intensität des Lebens und der Liebe und ihre Abschaffung daher keine gute Idee, leicht zu ziehen scheint: Die Bestien, die da irgendwo im Dschungel auf uns lauern mögen, verlieren dadurch nichts von ihrem Schrecken. Bonellos großartiger Film erzählt von diesem unauflösbaren Widerspruch."
https://www.epd-film.de/filmkritiken/beast
Deutschlandfunk Kultur Vollbild
Kino Zeit
5/5 Sterne
"...ein melancholischer Science-Fiction-Film, etwa zwei Dekaden von unserer Gegenwart entfernt. „La bête“ von Bertrand Bonello ist all das – und auf allen drei Erzählebenen verdammt großartig."
https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer-streaming/the-beast-2023
Berliner Morgenpost
„...wer sich darauf einlässt, wird mit einem elliptisch und visuell faszinierend inszenierten Trip belohnt, dessen Grundmelancholie, multiple Identitäten und Interpretationsschichten einen verwirrenden, aber unwiderstehlichen Sog entfalten.“
https://www.morgenpost.de/kultur/article407423094/die-liebe-in-den-zeiten-der-ki-the-beast.html
Eine misslungene Abiturprüfung wird zum landesweiten Skandal? Wenn es der rechtspopulistischen Regierung hilft, kann alles instrumentalisiert werden und rechte Politik hat Konjunktur, in Europa und weltweit.
Endlich Abitur! Aber die Abschlussprüfung endet für Abel in einem völligen Desaster. Vielleicht war doch seine Liebe zu Janka stärker als sein Lerneifer? Oder hat ihn der Geschichtslehrer wegen seinem Ungarn-Anstecker durchfallen lassen? Seinem Vater erscheint die zweite Variante auf jeden Fall glaubhaft und die Geschichte wird zu einem nationalen Skandal. Hat Abels Lehrer ihn wegen seiner Gesinnung durchfallen lassen?
Bissiges und vielschichtiges Abbild eines gesellschaftlich gespaltenen Ungarns und ein Lehrstück über den stetig wachsenden Populismus in Europa.
Trailer

Filmplakat
Frankreich/Kanada 2023, 146 Min., FSK ab 12, OmU Fassung (Englisch/Französisch mit deutschen Untertiteln), Drehbuch, Adaption und Regie Bertrand Bonello, basierend auf einem Treatment von Bertrand Bonello, Benjamin Charbit, Guillaume Bréaud, frei nach “Das Tier im Dschungel“ von Henry James, Produziert von Justin Taurand & Bertrand Bonello, Koproduziert von Nancy Grant & Xavier Dolan, Bildgestaltung: Josée Deshaies, Editorin: Anita Roth, Musik von Bertrand & Anna Bonello, Ton: Nicolas Cantin, Clément Laforce, Jean-Pierre Laforce, Casting: Carmen Cuba, Sarah Teper, Marie Miniconi, Ausstattung: Katia Wyszkop, Kostüme: Pauline Jacquard, Produktionsleitung: Tatiana Bouchain, Aufnahmeleitung: Julien Linière, Erste Regieassistenz: Barbara Canale, Continuity: Élodie Van Beuren, Oberbeleuchterin Marianne Lamour, Machinery Gaston Grandin, Maske: Maïna Militza, Frisuren: Miguel Santos, Leitung Post-Produktion: Christina Crassaris, Produktion: LES FILMS DU BÉLIER, MY NEW PICTURE , Koproduktion: SONS OF MANUAL, ARTE FRANCE CINÉMA, AMI PARIS, JAMAL ZEINAL ZADE, Mit der Unterstützung von EURIMAGES, CANAL+, In Beteiligung mit CINÉ+ and ARTE FRANCE, In Zusammenarbeit mit AD VITAM.KINOLOGY, MAISON 4:3, CINÉCAP 6, CINEAXE 4.SG IMAGE 2021, CINÉMAGE 17, PALATINE ÉTOILE 20, COFINOVA 19, Mit Hilfe von RÉGION ILE-DE-FRANCE, RÉGION PROVENCE-ALPES-CÔTES D’AZUR, In Kooperation mit CNC und DÉPARTEMENT DES ALPES MARITIMES, Produziert mit der Unterstützung von SODEC, TÉLÉFILM CANADA, CRÉDIT D’IMPÔT CINÉMA DU QUÉBEC, CRÉDIT D’IMPÔT CINÉMA DU CANADA, CRAVE in Zusammenarbeit mit Elisa Jin und POIRET
Mit Léa Seydoux, George MacKay, Guslagie Malanda, Dasha Nekrasova, Martin Scali, Elina Löwensohn, Marta Hoskins, Julia Faure, Kester Lovelace, Félicien Pinot, Laurent Lacotte, u.a.